Immobilienfonds profitieren gerade in Deutschland im gewerblichen Bereich von der guten wirtschaftlichen Situation.
Außerdem wurden die Preise nicht durch übermäßige Spekulationen nach oben getrieben - wie beispielsweise in Großbritannien -, sodass
Investoren hierzulande keine Angst vor dem Platzen einer Immobilienblase haben müssen. Hinzu kommt, dass Immobilieninvestments
gegenwärtig an Attraktivität gewinnen, weil das Schreckgespenst "Inflation" herumgeistert. So ist die Teuerungsrate im Euro-Raum
inzwischen auf etwa 4 Prozent gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bereits ihre Besorgnis über diese Entwicklung geäußert.
Sie kann aber mit ihren geldpolitischen Instrumenten, vor allem in Form einer Anhebung der Leitzinsen, diesem Trend wegen der
Subprime-Krise nicht entschlossen mit den eigentlich nötigen Maßnahmen entgegenwirken. Das könnte nämlich zu einer Liquiditätskrise
führen. Aus diesem Grund dürfte die Phase stark anziehender Teuerungsraten erst einmal weiter anhalten, zumal auch von der Entwicklung
der Energiepreise keine Entlastung zu erwarten ist. Allerdings besteht auch hier das Problem, dass aufgrund des allgemein stark
gestiegenen Interesses wirklich lukrative Objektive alles andere als leicht zu finden sind.
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